Archiv für Juli 2011

18.07.2011

Termine interessanter Veranstaltungen:
Sa. 23.7. 21.00 Uhr, Ostpol: coloRadio-Benefizparty mit dem Motto: „Wir sind jung und brauchen Geld.“

11.07.2011

Die Schul-Turnhallen in der Dresdner Neustadt sind an ihre Grenzen gekommen. Die Anzahl der Kinder nimmt zu und die Bausubstanz hat schon über ein Jahrhundert hinter sich. Die SchülerInnen und Schüler sind schon in den letzen Jahren auf die Nachbarhallen ausgewichen, was aber in absehbarer Zeit nicht mehr genügen wird. Derzeit konkretisieren sich die Pläne für einen Neubau einer Turnhalle auf dem Parkplatz neben der Scheune. Diese Halle wird 2 Spielfelder. Es gibt auch eine kleine Außenanlage für Leichtathletik. Dresden-gerecht wird die Halle durch ein ebenerdiges Parkdeck, geturnt wird in der 1. Etage. Das Ganze kostet 4,2 Mio. Euro, allein für das Parkdeck sind 2 Mio. Euro vorgesehen. Offen ist derzeit, was mit der Baumreihe entlang des Scheunegarten wird. Außerdem ist noch unklar, wie während der Bauphase die Veranstaltungen hinter der Scheune stattfinden können. Mit der Grundsatzentscheidung für diesen Neubau werden nun weitere Planungen für das Umfeld der Scheune beginnen.

Im Jahre 2006 hat der Dresdner Stadtrat beschlossen, die Königsbrücker Str. zweispurig auszubauen. Unerwartet wurde daraufhin vom Sächsischen Wirtschaftsministerium die Förderfähigkeit in Frage gestellt. Seitdem versucht die Stadtverwaltung, einen förderfähigen Entwurf zu präsentieren, der auch mit dem Stadtratsbeschluss kompatibel ist. Für Torsten Schulze (B´90/Grüne) war die Variante von 2006 schon ein großer Kompromiss, da er die Einengung der Fußwege für problematisch hält. Vor kurzem hat nun der Wirtschafts- und Umweltbürgermeister Hilbert eine neue Variante 6 vorgeschlagen, bei der stadtauswärts die Fahrbahn verbreitert wird, in dem die Parkspur weggebaut wird. U. a. weil keine Ausweichplätze ausgewiesen werden, ist unklar, ob dieser Entwurf vom Land Sachsen gefördert werden kann. Torsten Schulze hat Bedenken, diesem Entwurf zuzustimmen und sieht die Möglichkeit, dass dies nur einen Teil einer Salami-Taktik für einen 4-Spurigen Ausbau darstellen könnte, der nach den geltenden Richtlinien nicht förderfähig ist und auch nicht durch die Beschlusslage des Stadtrats gedeckt.

2008 wurde in Limbach-Oberfrohna von ca. 20 jungen Menschn der Info-Laden „Schwarzer Peter“ eröffnen. Dieser Infoladen musste wegen häufiger Angegriff durch Nazis geschlossen werden. Die Betreiber ließen sich davon aber nicht entmutigen und erwarben ein eigenes Haus in der Dorotheenstr, welches allerdings letztes Jahr bei einem Brandangriff von Nazis stark beschädigt wurde, so dass es nicht mehr nutzbar ist. Vor kurzem wurde nun ein neuer Infoladen in Limbach-Oberfrohna ausgebaut. Schon während der Bauphase gab es einen Überfall von ca. 25 Nazis auf den Laden, der erfolgreich abgewehrt werden konnte. Die Polizei hat die Gelegenheit gleich zu einer Haussuchung genutzt, anstelle die flüchtenden Nazis zu fassen. Seitdem kursieren in der Presse immernoch Geschichten über angeblich gefundenen Sprengstoff, die von den Ermittlungsbehörden schon längst entkräftet wurden. Offiziell konnte der Infoladen noch nicht eröffnet werden, weil die Stadtverwaltung mit rechtlich fragwürdigen Argumenten eine Nutzung als Infoladen verbietet. Für Stadtverwaltung ist es wichtig, der Stadt ein gutes Image zu erhalten. Die „Schwarzen Peter“ werden deshalb lediglich als Störer empfunden, weil sie zum einen auf eine Situation aufmerksam machen, die einem guten Image eher abträglich ist, und dies auch noch lautstark tun. Unabhängig davon ist der Mainstream unter Jugendlichen in Limbach-Oberfrohna eher rechtslastig und es gibt häufig Überfälle von Nazis auf alle und alles, was ihnen nicht ins enge Raster passt. Für die Leute vom Schwarzen Peter gibt es aber auch Unterstützer, wie das Bunte Bürgerforum, welches im Umfeld von DGB, Diako, SPD, Linke und Grüne angesiedelt ist. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies gern durch Spenden tun. Im Sommer wird auch das Haus in der Dorotheenstr. wieder ausgebaut um die Schäden den Brandanschlages zu beseitigen. HelferInnen sind gern gesehen und melden sich am besten über die E-Mail auf der Web-Seite.

Termine interessanter Veranstaltungen:
Mi. 13.7. 20.00 Uhr, Thalia: Das Reichsorchester
So. 17.7. 15.00 Uhr, Ro­bert-Matz­ke-Str. 16: Let’s talk about Capitalism
Mo. 18.7. 19.00 Uhr, IBZ: Das kaukasische Pulverfass – Ein aktueller Blick auf die Region Berg Karabach
bis 21.8., Stadtmuseum: Fragt uns, wir sind die letzten (Ausstellung)

Das gewisse Extra:
Und für diejenigen, die genau wissen wollen, was in Sachen TKÜ (TeleKommunikationsÜberwachung) so geht an dieser Stelle der aktuelle Entwurf der Technischen Richtlinien TKÜ der Bundesnetzagentur…

04.07.2011

Heute sprachen wir mit Frauke über Rüstungsforschung an Hochschulen und die Forderung nach einer Zivilklausel. An der Debatte beteiligt sich auch die NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V. German Foreign Policy hat einen aktuellen Beitrag zur Situation an der TU Dresden.

Termine interessanter Veranstaltungen:
Mi. 6.7. 16.40 Uhr, TU Dresden, Hörsaalzentrum HSZ E05: Ressentiments gegen Spekulanten – Hass auf Israel Das antiemanzipatorische Programm der Antiglobalisierungsbewegung
Mi. 6.7. 18.30 Uhr, TU Dresden, Potthoffbau 251: Militärforschung an zivilen Universitäten
Mi. 6.7. 20.00 Uhr, AZ Conni: Das iranische Regime, der arabische Aufbruch & die Bedrohung Israels
Do. 7.7. 19.00 Uhr, IBZ: TU Dresden – international und weltoffen?
Do. 7.7. 20.00 Uhr, Theaterrestaurant \“Felix\“ (Theaterstraße 2): Sven Fritz: Kontinuitäten
Fr. 8.7. 16.00 Uhr, RAA Sachsen (Bautzner Str. 45): Ich gehöre auch zu dieser Stadt
Fr. 8.7. 20.00 Uhr, Motorenhalle (Wachsbleichstr. 4a): Nahaufnahmen – Bloggen gegen Überwachung
Sa. 9.7., Sächsichen Schweiz: love sport – hate racism – 5. Antira-Cup
Sa. 9.7. 18.00 Uhr, Krautwaldfabrik (Torgauer Str. 38): Sehstücke (Vernissage)
So. 10.7. 18.00 Uhr, AZ Conni: Poetische Abendveranstaltung in Gedenken an den vor 77 Jahren ermordeten Erich Mühsam




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